Die gute Alternative: Sonnenschutzfolie

Rolläden bieten guten Sonnenschutz. Allerdings darf man – vor allem als Mieter – sie nicht an jedem Fenster anbringen.

Nicht an jedem Fenster kann oder darf man Rollläden installieren, nicht in jedem Raum mag man es tagsüber relativ dunkel haben. Eine Alternative sind Sonnenschutzfolien, die außen auf das Fensterglas geklebt werden und einen hohen Anteil der auftreffenden Sonnenstrahlen reflektieren, d.h. zurückwerfen. Eine Schutzfolie ist ein Kompromiss, der Strom zehrende Klimageräte überflüssig macht – aber den Gegensatz von Hitzeschutz und Lichtdurchlässigkeit nicht aufhebt.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Je besser der Hitzeschutz einer Folie, desto weniger Tageslicht lässt sie durch, so das Fazit von Stiftung Warentest. Anders als flexible Jalousien oder Rollläden senken sie die Helligkeit dauerhaft. Folien verringern zwar die Raumtemperatur merklich, sogar in Dachräumen. Doch die Kehrseite bleibt: Am Abend muss früher das Licht angeknipst werden, die geringere Sonneneinstrahlung erhöht zudem im Winter ein wenig den Heizbedarf. Einige Folien werden frei verkauft (ab 20 Euro pro Quadratmeter), doch das Verkleben ist mühsam. Andere werden nur inklusive Montage durch einen Profi abgegeben und sind mit ungefähr 55 bis 80 Euro pro Quadratmeter wesentlich teurer.