Richtig Einfrieren

Gefriertruhen verbrauchen weniger Energie als Gefrierschränke mit dem gleichen Nutzinhalt. Der beste Platz für beide ist ein kühler Keller.

Wer einen großen Vorratsraum hat, sollte sich für eine Gefriertruhe entscheiden. Eine nach oben zu öffnende Truhe braucht zwar mehr Platz als ein Gefrierschrank mit gleichem Volumen, dafür aber aufgrund ihrer Bauart weniger Energie. Optimaler Standort für beide ist ein kühler Keller: Je kälter der Raum, desto weniger Strom ziehen sie. Jedes Grad Raumtemperatur weniger reduziert den Energieverbrauch des Gefriergeräts um ca. drei Prozent.

Zum Lagern von Lebensmitteln genügen minus 18 Grad Celsius. Nur vor dem Einfrieren größerer Mengen sollten Sie die Temperatur mit der „Superschaltung“ auf minus 22 Grad senken. Wenn Sie gegarte Speisen wie zum Beispiel Eintöpfe einfrieren, müssen diese vorher völlig abgekühlt sein. „Warmes“ in die Gefriertruhe zu legen, erschwert ihre Aufgabe und erhöht die Stromkosten. Portionieren Sie das Gefriergut so, wie Sie es später konsumieren möchten. Sortieren Sie es in kleine Boxen bzw. Beutel ein und beschriften Sie diese sorgfältig. So bewahren Sie den Überblick, ersparen sich Ärger beim Suchen und obendrein Bares. Denn häufiges und langes Öffnen der Gerätetür kostet viel Strom.